Innehalten

von Johanna Wittig und Julian Spillner.
Kurzfilm von 2014.
Komposition & Produktion.

Pressestimmen:
In „Innehalten“ bringen Julian Spillner und Johanna Wittig den Krieg in das vermeintlich friedliche Norddeutschland. Eine junge Frau steht zunächst unbeweglich auf einer sommerlich idyllischen Wiese am Fluss und dann auf einer Brücke über die Weser in Bremen. Zu diesen Bildern wird das Gedicht von Karin Eberling vorgelesen: „Wurzeln schlagen, keinen Schritt weiter, oder die Tretmine, ex.“ Den beiden Filmemachern gelingt es besonders gut, durch sensible Kameraarbeit, Musikauswahl und Sounddesign die Verletzlichkeit ihrer Protagonistin spürbar zu machen. Die Jury sah den Film als ein „behutsam fotografiertes Gedankenspiel“. (TAZ, 29.10.2014)

Die Vergabe des 3. Preises an Julian Spillner und Johanna Wittig für ihren Gedichtfilm „innehalten“ begründete die Jury mit der vorzüglichen Montage sowie mit der Intimität und Verdichtung des Films, der den poetischen Inhalt nicht vom Wort trennt, aber auch nicht blank illustriert; ein behutsam photographiertes Gedankenspiel als Interpretationsvorschlag für einen menschlichen Horror-Moment. Ein gekonntes Wechselspiel zwischen visuellen, narrativen und auditiven Stilelementen. Gelungen ist der Einsatz der Musik, ihr Aussetzen bis hin zur Wandlung als reines Stadtgeräusch. (KfK Bremen, Oktober 2014).

 

Client: Johanna Wittig, Julian Spillner Date: Juni 2014 Website: https://vimeo.com/111103715